Samstag, 1. Dezember 2007

Con los medicos de Alemania

Hola, commo estan?
Genauso herzlich wurden wir, die Gruppe der deutschen Aerzte und ich, in Las Lagunas empfangen. Das ist der Name des kleinen Dorfes in den Bergen in der Mitte der dominikanischen Republik. Fuer uns war es der Ort an den wir gekommen waren um den Leuten so gut wie es geht medizinische Hilfe zu bieten. Mit vier Internisten, drei Zahnaerzten, zwei Krankenschwestern, einer Physiotherapeuten, einem Kinderarzt und einem Apotheker und mir ging es am Montag, dem 19 November los in die Berge. Am Ziel angekommen mussten wir zunaechst die Apotheke mit den Medikamenten bestuecken, die Zimmer beziehen und etwas nach der ueber vierstuendigen Busfahrt ueber Stock und Stein etwas essen. Gewohnt haben wir in Hauesern von Familien, die uns freiwillig aufgenommen haben und bekocht wurden wir zentral von einer Familie, die sich freundlicherweise dazu bereiterklaert hat. Eine grosse Gastfreundschaft empfing uns.
Am Dienstagmorgen begann dann der erste Arbeitstag. Ich sollte bei Thomas, einem Internisten aus Garmisch-Patenkirchen arbeiten. Meine Aufgabe bestand darin zu uebersetzen und mit den Patienten zu reden. Nach einiger Zeit wusste ich langsam, was ich fragen soll und wie ich auf eine bestimmte Beschreibung eines Problemes eingehen soll.
Am Dienstag kamen weitere Uebersetzer, sodass ich von den Internisten zum Kinderarzt versetzt wurde, wo ich dann bis zum Ende blieb. Im Gegensatz zu allen anderen, die aus dem tiefen Sueden Deutschlands kamen, war er wie ich aus dem Norden und wohnt nur 40 Kilometer von mir zu Hause weg. Die Arbeit bei dem Kinderarzt hat mir seh viel Spass gemacht. Es war schoen den ganzen Kleinen zu helfen und sie von Problemen und Krankheiten zu befreien. Sehr froh war ich, dass es keine ernsthaften Erkrankungen gab. Die meisten klagten ueber Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Parasitenbefall auf der Haut. Auch gab es viele Mittelohr- und Harnwegsentzuendungen. Ein Patient war auch aus medizinischer Sicht sehr interessant, denn er war, wie wir mit dem tragbaren Ultraschallgeraet festgestellt haben, anatomisch voellig anders aufgebaut. Alles war verdreht, das herz sas auf der rechten Seite und nichts war an dem eigentlcihen Platz. Dies ist allerdings voellig ungefaherlich und nur eine Besonderheit der Natur. Nur muss er aufpassen, wenn er jemals operiert werden sollte denn dann muesste der Arzt voellig umdenken. Ueber diesen Patienten haben sich natuerlich ganz besonders die Jungen Internisten gefreut, denn soetwas sit sehr selten und man bekommt das nicht sehr oft zu sehen.
Nach Tagen voller Spass, Arbeit, gemeinsamen abendlichen Zusammensitzen mit Gitarre und einigen katholischen Messen sollte es sich dann aber leider doch dem Ende naehern. Am letzten vollen Tag, am Donnerstag, wurde am Am Abend eine Feier zum Abschied vernastaltet. Alle tanzten Merengue und erfreuten sich der tyosich dominikansichen Getraenke. Die beiden jungen Zahnaerzte, die bei uns bisher eher als Workaolics bekannt waren stellten sich als sehr gute Taenzer heraus. Besonders auch die beiden sehr huebschen ortsansaessigen Zahnarzthelferinnen waren bgeisterte Taenzerinnen. Alle tanzten mit allen, jung mit alt. So hat es unseren 62-jaehrigen Apotheker angenehm ueberrascht, dass die jungen, huebschen Maedels sich daruber gefreut haben mit ihm tanzen zu duerfen. Alles in allem war es ein sehr sehr gelungener Abend und alle gingen verguegt nach Hause.
Am Freitagmorgen behandelten wir die letzten Patienten und packten dann die Medikamente wieder ein. Dann kam es ,nachdem auch als letztes die Zahnaerzte fertig waren, leider schon zum Abschied. Ich wurde mehrfach gefragt, ob ich da nicht bleiben will, aber ich meinte, dass ich das meiner Familie in Deutschland nicht antun kann und dass ich denen versprochen habe wiederzukommen.
Am Abend waren wir alle gemeinsam zum Essen eingeladen, was wir auch sehr genossen. Danach Habe ich noch den beiden jungen Zahnaerzten und Thomas die beliebteste Disko in Santiago gezeigt, das Zoom.
Fuer Samstag und Sonntag sind wir nach Sosua an den Strand gefahren um dort die Woche voll Arbeit angenehm ausklingen zu lassen. Wir haben es alle sehr genossen am Meer zu liegen und in die Wellen zu springen. Diese standen denen an der Nordseekueste in nichts nach, sodass wir einige Male echt umgehauen wurden. Am Abend war dann aber fuer mich auch diese letzte Etappe des Ausfluges mit den Aerzten vorbei. Sie mussten ihren Flieger und ich meinen Bus nach Hause erreichen. So kam es dann zum Abschied von ihnen. Im Bus ueberkam mich s mir wohl bekannte Gefuehl der Leere nach einer tollen Zeit. Allerdings habe cih auch gleich wieder neue Leute kennengelernt, mit denen ich mich echt nett unterhalten konnte.
Alles in allem eine echt tolle Woche.
Bis dann und viele liebe Gruesse!
Jan David


Con los medicos de Alemania

Samstag, 10. November 2007

Ein Bericht aus dem wundervollen Venezuela

ein wundervolles hola an alle! ich bin hier jetzt ja schon seit ein bisschen mehr als 2 monaten..und ich muss sagen, es gefaellt mir echt gut, auch wenn es viel gibt was mich schockt und einfach so anders ist. zum beispiel die gegenwaertige situation eines zwiegespaltenen landes in pro-chavez-leute und anti-leute (chavez istder praesident). und eben dieser praesindent hat ne schraube locker, weswegen es auch viele proteste gibt, weil er will eine neue reform, die in meinen augen total schei** ist... es sind heftige proteste, vor allem in caracas...mit rauchbomben, gewalt, steinwerfern und all dies. schrecklich. aber es ist gut, dass die leute, meist studenten und schueler, was unternehmen und zeigen, dass nicht alle venezolanos hinter chavez stehen. aber chavez tut so, als passiere nichts. ich bin ja mal gespannt wie die wahl zur reform ausgeht. was auch ziemlich heftig ist, ist dass es im moment keine milch gibt ( also keine milch in fluessiger form, weder in pulver).das, weil firmen damit erreichen wollen, dass die regierung estwas an ihrer jetzigen meinung aendert, weil etwas fuer das volk wichtiges fehlt. vorher gabs kaum fleisch, manchmal keine eier und all dies. also eine echt heftige situation. also ich das erste mal die sogenannten "ranchos" (richtig klapprige, improvisierte haeuser mit blechdaechern oder auch sogar blechwaenden), war ich sprachlos und schockiert. was mcih aber noch mehr schockiert, ist, dass ich mich so schnell an den anblick von eben diesen haeusern und auch der armut gewoehnt hat, weil ich damit jeden tag konfrontiert werde und es nicht mehr an mich heran lasse. ist auch glaube ich ganz gut so. allerdings beruehrt es mich imemr noch jedes mal, wenn ich die strassenhunde,oft sehr verkuemmert, seh. oder auch die ueberfahrenen auf den strassen. bei dem wort strasse faellt mir ein, dass es hier echt unmengen an autos gibt und fast immer stau ist, und alles wird hier mit dem auto erledigt, aber ist ja auch klar, wenn eine tankfuellung noch nicht einmal einen euro kostes....die arme natur...

so aber nun genug negatives...

in der schule und in meiner klasse fuehl ich mich echt wohl. ich komm eig mit allen supergutklar...nur was mich stoert ist, dass ich die mehrheit der verdammten witze nicht versteh und die meine nicht! aber na ja.. kommt noch...
die jungs in meiner klasse sid total kindisch! was wir normalerweise unter kindisch verstehen, ist gar ncihts zu den jungs aus meiner klasse! und es ist permanent laut....
aber generell ists ziemlich witzig...
ich bin auf einer echt schweren schule...ich hab 12 stunden naturwissenschaften in der woche! die hoelle! und sport getrennt nach maedels und jungs... grrr...
das lehrer-schueler-verhaeltnis ist hier ein ganz anderes! total kumpel-haft! voll toll!
was ich noch liebe ist reggaeton zu tanzen! ich liebe es! und sowieso die musik hier...die ganze zeit ertoent von jedem ort tolle latino-musik! so hammer...
und im dezember gehts auf ne karibik-insel..auf die isla magarita! das wird soooo toll! hach freu ich mich...sonne, strand, palmen, meer...hach wie schoen kann das leben sein!
ich geniesse meine zeit hier! hab auch schon viele freunde gefunden und bin jetzt schon traurig, wenn ich daran denke, dass es nur noch 9 monate im schoenen venezuela sind! einige meiner freunde, sagen mir auch schon, dass sie mich jetzt schon vermissen.. total suess und lieb..
das mit der "oeffentlich-akzeptierten-koerpernaehe" ist hier auch ganz anders...man knuddelt und umarmt sich hier die ganze zeit! das gefaellt mir..und man nennt sich " mi amor", "mi vida" und "mi cielo" (meine liebe, mein leben, mein himmel uebersetzt) die ganze zeit...das werd ich in deutschland vermissen! aber ich muss sagen , dass ich deutschland und meine familie und freunde und meine tiere auch schon vermisse...aber die seh ich ja alle schon bald wieder, deswegen ists nicht ganz so schlimm.. ne richtige downphase hatte ich auch noch nicht..
ich hab auch schon mit fussball angefangen und die maedels da sind auch total nett und witzig! ich geh auch 2-3 mal die woche ins fitnessstudio mit ner freundin...auch total toll... aaaaaber verdammt noch mal, man nimmt hier so schnell zu! das essen ist so gezuckert und alles fritiert, gebraten und sowieso mit fett! aber passt schon....

so, das wars erst mal von mir!
ganz liebe gruesse von der mirjana!

Samstag, 3. November 2007

Hurricane Noel

Hallo!
Wie ihr sicher mitbekommen habt, hat der Hurricane Noel hier in der Karibik gewuetet. Fuer mich persoenlich bedeutete es zwar nur eine ueberschwemmte Auffahrt und eine Woche kein Schule, aber das Leid der anderen Bewohner dieses Landes hat einen doch sehr getroffen.
Es begann damit, dass es am Freitag, dem 26. Oktober ungeheuer angefangen hat zu Regnen. Das hielt dann bis Dienstag beinahe pausenlos so an. Zwar bin ich von Deutschland Regen gewoehnt aber so etwas heftiges ist mir dann noch nicht untergekommen. Da der Boden irgendwann kein Wasser mehr aufnehmen konnte und es auch nicht wirklich abfliessen konnte, kam es zu grossen Ueberschwemmungen. Diese waren fuer die arme Bevoelkerung, die oft direkt an Fluessen lebt, existens- und fuer viele auch lebensbedrohlich. Haueser und teilweise ganze Nachbarschaften wurden einfach weggeschwemmt.
Mich persoenlich hat es zum Glueck nur sehr wenig getroffen, denn meine Stadt liegt in einem von schuetzenden Bergen umgebenen Tal. Aus diesem Grund bekommen wir von jedem Unwetter immer am wenigsten ab. Dennoch bin ich jetzt richtig froh, dass der Sturm vorbeigezogen ist und nun wieder die Sonne scheint.
Bis dann!
jd

Montag, 22. Oktober 2007

2007/08 HONG KONG

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Für alle die nen bisschen mehr über Land und Leute wissen wolln.
Ich bin hier jetzt seit gut 7 Wochen und habe mich soweit es geht eingelebt. Mit mir 9 andere Deutsche und 31 Austauschschüler aus anderen Kontinenten und Nachbarländern. (Österreich, Italien, Frankreich, Finnland, Holland, Belgien, Tschechien, Türkei, USA, Argentinien, Brasilien, Chile). Unser Arrival Camp dauerte drei Tage und fand in dem ungemütlichsten Ortr der Welt statt. Wer dachte Stein wär hart hat noch nicht in den Tii Jockey Club Betten geschafen.
Dinniert haben wir aus orangenen Plastikschalen und Besteck, was sich wie sich herausstellte, als zeichen für schlechtes Essen deuten lässt. Reichlich abgewrackt also, bei 36 Grad und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, haben wir also Ende August, gestern vor 7 Wochen unsere Gastfamilien kennen gelernt. Bei mir kamen nur die Geschwister und die Haushilfe. Super Anfang. Die Mutter hat mich als ich ihr später über den Weg gelaufen bin kaum gegrüßt und der Vater hat nur einmal vom Klavier aufgesehn.
Wer jetzt sagt: Wie fies, hat nicht ganz unrecht, aber das ist hier nun mal so. Kein großes Kino wenn wer kommt oder sich verabschiedet.
Ich wohne in Kowloon, dem dichtbevölkertsten Ort der Erde. Ich kann wenn ich aus dem Fenster seh in alle anderen Wohnungen reinsehn und schau auf eine triste Hochhausfassaden Skyline. Überall sind Airconditioneranlagen zu sehn und Wäsche die aushalb des Fensters aufgehangen wird. Is aber gar nicht so blöd wie es sich anhört. Unten is ein schöner Vorhof mit mehreren künstlich geplflanzten Bäumen und den ganzen Tag sitzen da Mütter auf ner Art Tribühne und sehen kleinen Kindern beim Federball zu. Morgens machen hier alte Menschen ihre Tai Chi Übungen, teilweise auch mit Fecher oder Schwert oder traditionellen chinesischen Tanz. hab hier aber auch schon ne Hiphopcrew gesehn. Einmal bin ich aus dem Haus und fast in einen haufen Reporter gerannt, weil da nämlich direkt gegenüber von meinem Block1 mehrere chinesische Stars über den roten Teppig spazierten und sich feiern ließen, da merkt man dann dass man in ner Großstadt ist, auch wegen der vielen Sirenen, dabei ist Hong Kong supersicher und die Menschen echt moraltreu. Hab ich bemerkt als ich mal mein Portemonnaie im Studyroom der Schule für zwei Stunden vergessen hab, hätte jeder schnell nehmen könn, lag aber unberührt da. Echt gut.
Chinesen lieben japanische und koreanische Models und wollen genau so aussehn. Sie färben sich die Haare in hellen Rotblondtönen und machen sich Locken. Sieht ziemlich unnatürlich aus, aber man kann sie besser unterscheiden. 90 % meiner Klasse trägt eine Brille und das ist nichts ungewöhnliches. Grundsätzlich trägt hier jeder eine Brille, Asiaten sind anfällig für Kurzsichtigkeit und Kontaktlinsen sind nicht sehr populär, weil Brillen ja auch stylischer sind. Meine Schwester meinte es läge daran dass chinesen zu viel fernsehn. Ehrlich gesagt könnte das stimmen. Jedes Restaurant besitzt egal wie gammlig es ist mindestens 3 Plasmabildschirme und Kirchen mindestens 6, von Bus und Bahn ganz zuschweigen. Chinesen sind sehr laut und schreien viel herum. Und wenn sie dass nicht tun, macht es ihr Handy das alle drei sekunden lostönt und dann wird das hektisch herausgezerrt mit all dem Gebamsel daran und eine energische diskussion geführt, die hauptsächlich so erfolgt:
*Klingel* "Wai?...Wai....Wai...Wai?...Wai...Wai!" *Aufleg* Interessant. Man wird hier handysüchtig.
Hong Kong ist die Stadt des Händchenhaltens, Paare zeigen sich gerne als ein solches, wenngleich, sollten sie so in Schuluniform entdeckt werden, könnte irgendeine Person die Schule anrufen und es gäb ein Gespräch mit dem Direktor. Regeln sind hier Thema nummer 1. und Chinesen halten sich auch noch daran. Hat euch jemals ein Schüler gesagt: "Essen ist im Klassenraum verboten! Mobilephones are not allowed!" Schüler die Schüler kontrollieren sind hier ganz hoch im Geschäft und jeder Chinese würde am liebsten alle kontrollieren und leiten. Da gibts extra Kurse für.
Die Schule ist anspruchsvoll, aber nicht unschaffbar. Das einzige Lebensziel eines chinsischen Schülers ist es die Public Exams durchzustehen. Der Druck der auf ihnen lastet ist enorm. Viele werden davon physisch angegriffen und sind wochenlang krank danach. Immermal wieder hört man von erschreckenden Anstiegen von Depressionsfällen und Schülersuiziden hier. Viele hassen ihre Eltern für den Druck, aber den machen sie sich mit selbst.
Aber eigentlich sind sie alle ganz offen und entspannt. Man muss nur die Mauer überschreiten die sie davon abhält sich mit einem zu unterhalten. Sie halten nämlich ihr Englisch für schlecht und traun sich nie und entschuldigen sich immer für ihre Sprachprobleme. Wenn es dann aber funktioniert gibt es kein zurück mehr, dann hast du sie ewig im Nacken und wirst angetextet. Aber dass ist ja eigentlich sehr nett.
Essen ist hier natürlich echt nicht ganz so einfach zu beschreiben. Du kriegst alles was du willst,a ebr ma n bekommt hauptsächlich Reis mit Fleischbällchen und Fischbällen ohne Fisch. Spezialitäten sind Schlangenmenüs, Hühnerfüße und Schweineblutwürfel. Eine Abartigkeit.
Man muss sie ja aber nicht essen es gibt auch magenfreundliches. Ich hab mich daran gewöhnt einem Fleisch/Fischgericht für 1,50 Euro zu traun. Es ist nun so dass das essen vielleicht voller bakterien ist, aber es wird heiß gekocht und frisch serviert^^
Von dem Hühnermarkt und dem Wetmarket schweige ich, dass ist zu abwartig für leute die es nur hörn.
Die Sprache ist hart. Hier wird nicht Mandarin sondern Kantonesisch gesprochen. GANZ ANDERS. Auch wenns sich nicht so anhört. Gleiches Zeichen, komplett andere aussprache. 6 verschiedene Tonlagen in denen das Wort Foo zb immer wieder eine andere Bedeutung hat: Vater, Bett, Sonne... So stark kann das variieren. Hoch, mittel, tief, langsam ansteigend, abfallend, schnell ansteigend etc... Ist aber gar nichtr so schwer wie sich anhört. Aber man kommt selten dazu es zu sprechen, denn trotz 1997, Hong Kong ist immer noch eine britische Kolonnie wenn es um die Verständigung geht.
So, das wars fürs erste. ganz schöne Menge. Hoffe es ist interessant. Bei intresse kann ich mehr Scherze aus dem Alltag erzähln.
Gruß Lisa

Samstag, 13. Oktober 2007

Zwei Monate Dänemark...=)

Hej aus Dänemark!

Ja, ich habs jetzt auch endlich geschafft mich anzumelden. Wie ihr euch sicher alle vorstellen könnt, habe ich nicht so viele spektakuläre und außergewöhnliche Sachen zu berichten wie die anderen, die sich auf anderen Kontinenten befinden und nicht im Nachbarland :) Aber trotzdem beteilige ich mich mal...

Auch von mir erst mal die Basics:
Ich befinde mich auf Fünen, der Insel in der Mitte Dänemarks. Ich wohne so ungefähr in der Mitte von einigen Feldern, aber die nächste Stadt ist nicht so weit, also alle in Ordnung :)
Hier habe ich drei Schwestern (17, 15 und 13), was erstmal eine ziemliche Umstellung war...aber ich fühle mich richtig, richtig wohl hier!

Meine Schule ist, anders als ich erwartet hatte, doch ziemlich unterschiedlich zu Deutschland. Zuerst ist sie unheimlich gemütlich und ehrlich gesagt ist das nicht gerade so anstengend hier...noch nicht vielleicht... jeder kommt und geht eigentlich wie er will und außerdem ist das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern auch ein ganz anderes; man duzt hier ja jeden und es ist nicht ungewöhnlich, dass man bei einem sogenannten "Freitagscafe" mal ein Bierchen mit den Lehrern trinkt =)
Meine Schule ist außerdem unheinmlich aktiv und es gibt richtig geile Schulpartys, bei denen dann Eltern und Lehrer Bier ausschenken...
Überhaupt spielt Alkohol eine enorm große Rolle und ich würde behaupten, dass Trinken bei Jugendlichen in den Familien mehr akzeptiert ist als in Deutschland. Also hört man des öfteren von völlig besoffenen Austauschschülern, die sich selber nicht einschätzen können und vor allem aus den USA und Asien kommen...

Nochmal was zur Sprache: also es geht voran würd ich mal sagen...es gibt so viele verwandte Worte, also fällt mir das Lesen nicht so schwer, aber Verstehen und Aussprechen, das ist echt schwierig... und æ, ø und å machen es nicht gerade einfacher...ich hab jetzt ja schon Herbstferien und nach den Ferien spricht meine Familie nur noch Dänisch mit mir...das wird hart :)

Vielleicht fragt ihr euch ja auch, ob es hier wirklich einige Unterschiede zu Deutschland gibt...das ist schwer zu beantworten, natürlich ist mir ein Kulturshock ferner als alles andere, aber dennoch gibt es Dinge, die ein kleines bisschen anders sind und eigentlich nur positiv!!
Zum Beispiel "die Jugendlichen" hier, sie sind "freier" als in Deutschland, tragen aber auch früher mehr Verantwortung, ich glaub 90 % arbeiten hier, sobald sie 15 sind, was aber auch nötig ist bei den Preisen hier! DAS ist echt krass hier..die Preise...manmanman :) Das Geld rinnt einem echt durch die Finger ;)

So, das war doch schon mal ein Anfang :)

Ganz liebe Grüße aus Dänamark an den Rest der Welt :)

Elena

Freitag, 12. Oktober 2007

Aegypten:ramadan vorbei juhuuuu

Bin jetzt schon ueber einen monat hier. Heute war der letzte tag ramadan und nun wird wieder gegessen und getrunken.

meine familie ist typisch aegyptisch. bevor die schule begann hatte ich ziemliche schwierigkeiten mich an deren tagesablauf zu gewoehnen. tagsueber wird geschlafen und abends geht man von zehn uhr abends bis drei oder vier uhr morgens shoppen oder spazieren. auch bei vierzig grad langaermlige shirts oder blusen und lange hosen zu tragen war zuerst sehr anstrengend. aber das hoechste gebot ist hier nun mal toleranz. ich habe gerlernt dass man sich an alles bis zu einer gewissen grenze gewoehnen kann.
trotzem habe ich die ferien mit meiner familie sehr genossen. zuerst sind wir aufs land gefahren. das war eine sehr komische erfahrung. die menschen rannten auf mich zu, redeten auf arabisch auf mich ein und fassten mein haar an. die restliche zeit durfte ich das haus nicht mehr verlassen ohne maennliche begleitung.
ein parr tage spaeter sind wir nach alexandria gefahren. es ist eine echt schoene stadt aber auch dort war ich nur in begleitung meiner familie. ich war ein parr mal schwimmen aber nur in langen klamotten. es gibt dort war badeanzuege aber die erinnern einen eher an taucheranzuege.
und was die normale kleidung betrifft. die maedchen tragen hier war die selben tops und roecke aber immer mit einem langaermligen shirt und ner leggins. meine familie ist strikt gegen kopftuecher aber das ist hier ne ausnahme. trotzdem sind sie sehr streng und ich habe die selben regeln wie aegyptische maedchen.
was die schulzeit betrifft. whaerend ramadan sah mein tagesablauf folgendermassen aus. ich gehe frueh schlafen stehe aber um drei uhr morgens wieder auf und esse und trinke so lange bis die stimme des muezzins singt. dann gehe ich schlafen, fahre mit dem schulbus um halb acht los. die schule endet um halb zwei. um halb vier bin ich zuhause (meine schule liegt in zamalek und der verkehr in cairo..). dann gehe ich wieder schlafen und um sechs uhr essen und dann mit meiner familie weg. is schon ziemlich crazy. zum glueck wird das nach dem grossen fest wieder normal. hab dann allerdings auch wieder mehr schule.
die schule ist super. hab aber viele freistunden weil ich das examen nicht mitschreibe. die unterrichtstunden sind in englisch habe aber eine stunde taeglich arabischuntericht.

muss jetzt wieder off. schreibe wenn ich die chance dazu hab.
viele gruesse aus aegypten
Lilly

Zuhause in der Dominikanischen Republik

Hallo!
Ich denke dass es schwer ist sich vorzustellen wie denn mein zuhasue hier aussieht. Ich glaube es ist zwar nciht so typisch wie ich hier wohne denn meine Gastfamilie ist ziemlich reich, aber es sit schon ganz cool im eigenen Pool unter Palmen zu schwimmen. Guckt euch die Bilder in meinem Webalbum an!
jd


casa