Samstag, 1. Dezember 2007

Con los medicos de Alemania

Hola, commo estan?
Genauso herzlich wurden wir, die Gruppe der deutschen Aerzte und ich, in Las Lagunas empfangen. Das ist der Name des kleinen Dorfes in den Bergen in der Mitte der dominikanischen Republik. Fuer uns war es der Ort an den wir gekommen waren um den Leuten so gut wie es geht medizinische Hilfe zu bieten. Mit vier Internisten, drei Zahnaerzten, zwei Krankenschwestern, einer Physiotherapeuten, einem Kinderarzt und einem Apotheker und mir ging es am Montag, dem 19 November los in die Berge. Am Ziel angekommen mussten wir zunaechst die Apotheke mit den Medikamenten bestuecken, die Zimmer beziehen und etwas nach der ueber vierstuendigen Busfahrt ueber Stock und Stein etwas essen. Gewohnt haben wir in Hauesern von Familien, die uns freiwillig aufgenommen haben und bekocht wurden wir zentral von einer Familie, die sich freundlicherweise dazu bereiterklaert hat. Eine grosse Gastfreundschaft empfing uns.
Am Dienstagmorgen begann dann der erste Arbeitstag. Ich sollte bei Thomas, einem Internisten aus Garmisch-Patenkirchen arbeiten. Meine Aufgabe bestand darin zu uebersetzen und mit den Patienten zu reden. Nach einiger Zeit wusste ich langsam, was ich fragen soll und wie ich auf eine bestimmte Beschreibung eines Problemes eingehen soll.
Am Dienstag kamen weitere Uebersetzer, sodass ich von den Internisten zum Kinderarzt versetzt wurde, wo ich dann bis zum Ende blieb. Im Gegensatz zu allen anderen, die aus dem tiefen Sueden Deutschlands kamen, war er wie ich aus dem Norden und wohnt nur 40 Kilometer von mir zu Hause weg. Die Arbeit bei dem Kinderarzt hat mir seh viel Spass gemacht. Es war schoen den ganzen Kleinen zu helfen und sie von Problemen und Krankheiten zu befreien. Sehr froh war ich, dass es keine ernsthaften Erkrankungen gab. Die meisten klagten ueber Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Parasitenbefall auf der Haut. Auch gab es viele Mittelohr- und Harnwegsentzuendungen. Ein Patient war auch aus medizinischer Sicht sehr interessant, denn er war, wie wir mit dem tragbaren Ultraschallgeraet festgestellt haben, anatomisch voellig anders aufgebaut. Alles war verdreht, das herz sas auf der rechten Seite und nichts war an dem eigentlcihen Platz. Dies ist allerdings voellig ungefaherlich und nur eine Besonderheit der Natur. Nur muss er aufpassen, wenn er jemals operiert werden sollte denn dann muesste der Arzt voellig umdenken. Ueber diesen Patienten haben sich natuerlich ganz besonders die Jungen Internisten gefreut, denn soetwas sit sehr selten und man bekommt das nicht sehr oft zu sehen.
Nach Tagen voller Spass, Arbeit, gemeinsamen abendlichen Zusammensitzen mit Gitarre und einigen katholischen Messen sollte es sich dann aber leider doch dem Ende naehern. Am letzten vollen Tag, am Donnerstag, wurde am Am Abend eine Feier zum Abschied vernastaltet. Alle tanzten Merengue und erfreuten sich der tyosich dominikansichen Getraenke. Die beiden jungen Zahnaerzte, die bei uns bisher eher als Workaolics bekannt waren stellten sich als sehr gute Taenzer heraus. Besonders auch die beiden sehr huebschen ortsansaessigen Zahnarzthelferinnen waren bgeisterte Taenzerinnen. Alle tanzten mit allen, jung mit alt. So hat es unseren 62-jaehrigen Apotheker angenehm ueberrascht, dass die jungen, huebschen Maedels sich daruber gefreut haben mit ihm tanzen zu duerfen. Alles in allem war es ein sehr sehr gelungener Abend und alle gingen verguegt nach Hause.
Am Freitagmorgen behandelten wir die letzten Patienten und packten dann die Medikamente wieder ein. Dann kam es ,nachdem auch als letztes die Zahnaerzte fertig waren, leider schon zum Abschied. Ich wurde mehrfach gefragt, ob ich da nicht bleiben will, aber ich meinte, dass ich das meiner Familie in Deutschland nicht antun kann und dass ich denen versprochen habe wiederzukommen.
Am Abend waren wir alle gemeinsam zum Essen eingeladen, was wir auch sehr genossen. Danach Habe ich noch den beiden jungen Zahnaerzten und Thomas die beliebteste Disko in Santiago gezeigt, das Zoom.
Fuer Samstag und Sonntag sind wir nach Sosua an den Strand gefahren um dort die Woche voll Arbeit angenehm ausklingen zu lassen. Wir haben es alle sehr genossen am Meer zu liegen und in die Wellen zu springen. Diese standen denen an der Nordseekueste in nichts nach, sodass wir einige Male echt umgehauen wurden. Am Abend war dann aber fuer mich auch diese letzte Etappe des Ausfluges mit den Aerzten vorbei. Sie mussten ihren Flieger und ich meinen Bus nach Hause erreichen. So kam es dann zum Abschied von ihnen. Im Bus ueberkam mich s mir wohl bekannte Gefuehl der Leere nach einer tollen Zeit. Allerdings habe cih auch gleich wieder neue Leute kennengelernt, mit denen ich mich echt nett unterhalten konnte.
Alles in allem eine echt tolle Woche.
Bis dann und viele liebe Gruesse!
Jan David


Con los medicos de Alemania

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